Velotour "Etsch"
Müstair nach
Verona 335 km
6 Tage: 13. - 18. September 2005
1.Tag Dienstag
Mit Zug und Postauto wagten sich 5 Radler nach Müstair am Ofenpass.
Um 11:19 Uhr wurden die Velos in Müstair mit Gepäck gepackt, Velokleidung
angezogen und los ging’s immer leicht bergab Richtung Etsch. Nach ca. 20
km erreichten wir die Fischweiher bei Prad. An diesem wunderschönen
Rastplatz gab’s Radlerverpflegung aus der Gepäcktasche.
Weiter ging’s durch viele Obstplantagen, Wiesen und Felder in Richtung Süden.
Nach einem Cafe-Halt bei Latsch, erfrischte uns eine unfreiwillige
Dusche, die Beregnungsanlagen der Obstplantagen bespritzten auch die Velofahrer
aber
die Sonne trocknete unser Velodress schnell wieder. Nach ca. 65 km erreichten wir
Naturns. Das Hotel Kreuzwirt war leicht zu finden. - Dusche - Apero -
Bier - gutes Nachtessen - ein kurzer Dorfumgang und ab ins Bett!
2.Tag Mittwoch
Nach gutem Frühstück fuhren wir weiter in Richtung Meran. Meistens ging's bergab,
wir erreichten die Stadt Meran früh. Ein kurzer Sesselbahn-Ausflug führte
uns zum
Dorf Tirol. Leider waren die Gaststätten geschlossen, so dass wir nach
kurzem Rundum-Ausblick, unsere Velos ansteuerten und in der Stadt noch ein
kühles Bier tranken. Nach Meran war die Strecke nicht mehr beschildert, so dass
wir unser Streckenbuch öfters kontaktieren mussten. Ein kurzer “Abstecher” auf
falscher Strasse, war nicht zu vermeiden
J
!
Vor Bozen entschieden wir uns nach Zimmer zu suchen. Unsere Information
war: Eppan, Zimmer in Girlan wären noch zu haben. -
Oh jeh - Es war die Rede von 10 Minuten - doch auf dem Radweg wurden es dann
allerdings 30 Minuten und immer aufwärts!
Im weissen Rössl erwarte uns eine nette Hotelier-Frau und zeigte uns
gleich die Zimmer. Dieses Hotel ist ein Weingut und der Aufstieg lohnte sich. Im
Restaurant Falken gab’s ein gutes Nachtessen und preisgünstiger (lokaler)
Wein. In der nahe gelegenen Bar, noch ein einheimischer Grappa gekippt und bald
ging’s ins Bett und ruhig war die ganze Nacht!
3.Tag Donnerstag
Der Ragweg führte uns zum Kaltersee -
Links um den See bis zum See-Restaurant - Ein guter Traubenmost und wieder
zurück an die Adige. Immer dem Fluss entlang - das Tal wurde schmäler -
Mittagsrast an schattigem Platz - Der Imbiss-Stand in unmittelbarer Nähe
versorgte uns mit einem kühlen Bier und für die Frauen ein Radler nach ca. 80
km.
In Trento bei einer kleinen Bar am Fluss, schauten wir nach Unterkunft.
Wir fanden eine nette Albergo im Weinberg Mattarello (Albergo Karinhall)
ausserhalb der Stadt. Wir erhielten eine 3-Zimmer-Wohnung als Nächtigung. Ein
Apero auf der Terrasse mit Blick in die Südtiroler Berge und auch hier zum Nachtessen.
Wenn schon in Italien dann schon eine Pizza nach Art des Hauses!
4.Tag Freitag
Nach ausgeruhter Nacht führte uns der Weg in
Richtung Rovereto. Dort angelangt erkundigten wir uns beim Polizisten
nach der Strecke zum Gardasee. - 14 km leichte Steigung (grösstenteils auf
Radwegen) - Nach kurzer Fahrt dem Etsch entlang - Abzweigung in Mori,
Richtung Torbole und Riva del Garda. Oben am Pass ging’s steil herunter
(Schussabfahrt) nach Torbole. Wir informierten uns übers Weiterfahren und
entschieden uns per Schiff nach Malcesine.
2.5 km ausserhalb von Malcesine (Hotel del Garden) fanden wir eine
passende Lodge (sogar mit Swimmingpool!). Ein kurzes Bad – Dusche - und zu Fuss
nach Cassone zum Nachtessen
5.Tag
Samstag
Ein gutes reichhaltiges Frühstück auf der
Terrasse, dann der Strasse entlang nach Garda, Bardolino. Noch ein Bier
am See, dann weg vom See bis Lazise. Nachher über den Hügel, es setzte
leichter Regen ein und weiter via Pastrengo. Bei einer Bar wurde uns von
Einheimischen ein Tschumpeli Bardolino offeriert!
Es schmeckte so gut, dass sich unsere Velo-Bidons gleich mit Bardolino füllten
J
!
Nach Pastrengo erreichten wir Piovezzano (wieder an der Adige). In
Pescantina mussten wir nach Unterkunft fragen. Abgestiegen und in der Bar
gelandet, raste ein starkes Gewitter durchs Dorf! Im Hotel an der Bar erhielten
wir die Information “Bed&Breakfast auf dem Bauernhof”. Ein kurzer Anruf -
Ok Zimmer frei! - Und schon ging’s aus dem Dorf in Richtung Hügel um diese
Unterkunft zu suchen. Nach kurzer Zeit erreichten wir das Ziel bei leichtem
Regen. Nachtessen gab’s am gleichen Ort – Echt italienisch! - mehrgängiges Essen
- Zu später (oder früher) Stund erreichten wir dann die Schlafkammer
J
!
6.Tag Sonntag
Etwas länger als üblich im Bett (bis ca. 10 Uhr)
folgte die letzte Etappe, nämlich zum Bahnhof Verona (17 km).
Um 14:19 Uhr traf der Cisalpino Caneletto ein - Unsere Velos in den
Gepäckwagen - Einsteigen und Heimwärts!
Um 21:30 Uhr erreichten wir Bülach und noch ein kleiner Katzensprung bis
nach Hause.
Total 335 km geradelt
Tipp:
Empfehlenswerte Strecke im Herbst
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